„Die elende Debatte um die Bargeld-Abschaffung muss nun ein für alle Mal ein Ende haben“, kommentiert der CSU-Finanzexperte und erste stellvertretende Vorsitzende des Wirtschafts- und Währungsausschusses im Europäischen Parlament die Ergebnisse einer Konsultation der Europäischen Kommission zu möglichen Einschränkungen beim Bargeldverkehr, bei der sich 95 Prozent der Bürger gegen Einschränkungen im Bargeldverkehr ausgesprochen haben.
„Die Kommission hat die Bürger um ihre Meinung gebeten und das Ergebnis könnte nicht klarer sein. Wenn 95% der Befragten Restriktionen beim Bargeldverkehr ablehnen, gehört alle Überlegungen zur Abschaffung oder Einschränkung des Bargeldverkehrs vom Tisch. Angesichts dieses klaren Votums darf die Kommission das Thema nicht weiterverfolgen“, so Ferber.
„Ich freue mich sehr, dass gerade aus Deutschland so viele Menschen bei der Umfrage mitgemacht haben. Das zeigt, dass das Thema den Menschen am Herzen liegt“, erklärt Ferber, der dazu aufgerufen hatte, sich an der Umfrage zu beteiligen.
Das Argument, Einschränkungen beim Bargeldverkehr könnten beim Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung helfen, lässt Ferber nicht gelten: „Wir können nicht jeden, der einen Geldschein in die Hand nimmt, unter den Generalverdacht der Terrorismusfinanzierung stellen. Verbote sind keine Lösung. Vielmehr sollten wir daran arbeiten, dass alle Bezahlmethoden, ob Bar, mit Karte oder mit neuen Diensten wie mit dem Handy so einfach wie möglich und gleichzeitig so sicher wie möglich sind. Dann besteht echte Wahlfreiheit“, betont Ferber.
Hintergrund:
Das Ergebnis der Konsultation der Kommission kann unter folgendem Link eingesehen werden:
<link https: ec.europa.eu info consultations eu-initiative-restrictions-payments-cash_de>ec.europa.eu/info/consultations/eu-initiative-restrictions-payments-cash_de
Frage Nr. 5 behandelt das Thema von Restriktionen bei der Bargeld-Verwendung.